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	<title>Comments on: &#220;berzeugungen</title>
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	<description>Überlegungsfilter &#038; Navigationsbalancen</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 12:38:05 +0000</pubDate>
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		<title>By: Dirk Ackermann</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/berzeugungen/#comment-3739</link>
		<dc:creator>Dirk Ackermann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 14:27:31 +0000</pubDate>
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		<description>Wer die Kette nicht hinbekommt, muss leiden. Wer sie nach mehreren Versuchen endlich hinbekommen hat, kann sagen "Darauf fall ich nicht mehr rein!"</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die Kette nicht hinbekommt, muss leiden. Wer sie nach mehreren Versuchen endlich hinbekommen hat, kann sagen &#8220;Darauf fall ich nicht mehr rein!&#8221;</p>
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		<title>By: Dirk Ackermann</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/berzeugungen/#comment-3738</link>
		<dc:creator>Dirk Ackermann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 14:18:44 +0000</pubDate>
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		<description>Vorschlag für die Bewertungsfunktion:

Wir scheinen uns im Alltag an Überzeugungen "entlanghangeln" zu können: Sind wir nach viel Beobachtens zur Überzeugung gekommen, dass Vorstellung A (die Tagesschau) in einem bestimmten Maß mit Vorstellung B (dem Wetter am Schluss) korreliert, so "antizipieren" wir bei Überzeugung A (da läuft die Tagesschau) in entsprechendem Maße Überzeugung B (bald kommt das Wetter).

Die Antizipation funktioniert über mehrere Stufen: korreliert auch B mit C (nach dem Wetter kommt immer der Film), können wir bei Überzeugung A auch schon C antizipieren.

Eine Überzeugung A wird nun in dem Maße bewertet, wie sie geeignet ist, nach einer Überzeugungskette A, B ... X, Y, Z zu einer Überzeugung Z zu führen, die "physischen Qualen" (Hunger, Kälte, Überanstrengung, Schmerzen, Beischlafentzug etc.) entspricht. Deren Bewertung wird dabei als absolut (negativ) vorausgesetzt.

Beste Grüße!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorschlag für die Bewertungsfunktion:</p>
<p>Wir scheinen uns im Alltag an Überzeugungen &#8220;entlanghangeln&#8221; zu können: Sind wir nach viel Beobachtens zur Überzeugung gekommen, dass Vorstellung A (die Tagesschau) in einem bestimmten Maß mit Vorstellung B (dem Wetter am Schluss) korreliert, so &#8220;antizipieren&#8221; wir bei Überzeugung A (da läuft die Tagesschau) in entsprechendem Maße Überzeugung B (bald kommt das Wetter).</p>
<p>Die Antizipation funktioniert über mehrere Stufen: korreliert auch B mit C (nach dem Wetter kommt immer der Film), können wir bei Überzeugung A auch schon C antizipieren.</p>
<p>Eine Überzeugung A wird nun in dem Maße bewertet, wie sie geeignet ist, nach einer Überzeugungskette A, B &#8230; X, Y, Z zu einer Überzeugung Z zu führen, die &#8220;physischen Qualen&#8221; (Hunger, Kälte, Überanstrengung, Schmerzen, Beischlafentzug etc.) entspricht. Deren Bewertung wird dabei als absolut (negativ) vorausgesetzt.</p>
<p>Beste Grüße!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: admin</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/berzeugungen/#comment-3736</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 09:00:59 +0000</pubDate>
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		<description>Da liegt womöglich ein beiderseitiges Missverständnis vor, das mit der zeitlichen Abfolge zu tun hat. Es ist ein Unterschied, ob man sagt, die Überzeugung b e s t ü n d e  aus der Nutzenüberlegung oder ob man sagt, dass man zunächst eine Überzeugung ausbildet und sie dann bezüglich ihrer Nützlichkeit bewertet. Das Letztere ist wohl plausibler. Das heißt aber auch, dass die Nutzenüberlegung nicht identisch mit der Überzeugungsbildung sein kann (Content), sondern sich auf sie nach deren Bildung als eine Art Bewertungsfunktion "bezieht". Gäbe es den Content der Überzeugung (egal wie stark sie verankert ist) nicht schon, würde die kritische Funktion der Bewertung keinen Hebel vorfinden, an dem sie angreifen kann. Im Nachhinein kann man dann sagen, die ursprüngliche Überzeugung sei durch Nutzenüberlegungen "bereinigt" worden. Das heißt aber dann auch, dass Nutzenerwägungen eine etwas andere Rolle spielen. Sie konstituieren das Überzeugungsobjekt nicht, sondern regulieren es nur. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da liegt womöglich ein beiderseitiges Missverständnis vor, das mit der zeitlichen Abfolge zu tun hat. Es ist ein Unterschied, ob man sagt, die Überzeugung b e s t ü n d e  aus der Nutzenüberlegung oder ob man sagt, dass man zunächst eine Überzeugung ausbildet und sie dann bezüglich ihrer Nützlichkeit bewertet. Das Letztere ist wohl plausibler. Das heißt aber auch, dass die Nutzenüberlegung nicht identisch mit der Überzeugungsbildung sein kann (Content), sondern sich auf sie nach deren Bildung als eine Art Bewertungsfunktion &#8220;bezieht&#8221;. Gäbe es den Content der Überzeugung (egal wie stark sie verankert ist) nicht schon, würde die kritische Funktion der Bewertung keinen Hebel vorfinden, an dem sie angreifen kann. Im Nachhinein kann man dann sagen, die ursprüngliche Überzeugung sei durch Nutzenüberlegungen &#8220;bereinigt&#8221; worden. Das heißt aber dann auch, dass Nutzenerwägungen eine etwas andere Rolle spielen. Sie konstituieren das Überzeugungsobjekt nicht, sondern regulieren es nur.</p>
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	<item>
		<title>By: Dirk Ackermann</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/berzeugungen/#comment-3724</link>
		<dc:creator>Dirk Ackermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 17:19:51 +0000</pubDate>
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		<description>Kann leider nicht viel mehr sagen, als dass der Content darin besteht, ob's (empirisch) was bringt oder nicht, kurz gesagt. Ist simpel, aber doch nicht leer?

Ist ja gerade der Punkt: Diskriminierung ohne Nutzenabwägung ergibt noch keine Überzeugung (außer vielleicht, dass da "was im Schulbuch steht").</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann leider nicht viel mehr sagen, als dass der Content darin besteht, ob&#8217;s (empirisch) was bringt oder nicht, kurz gesagt. Ist simpel, aber doch nicht leer?</p>
<p>Ist ja gerade der Punkt: Diskriminierung ohne Nutzenabwägung ergibt noch keine Überzeugung (außer vielleicht, dass da &#8220;was im Schulbuch steht&#8221;).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: admin</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/berzeugungen/#comment-3722</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 16:53:08 +0000</pubDate>
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		<description>1) Genau lesen. Ich habe nicht geschrieben, hier würde etwas verwechselt. Ich habe geschrieben, dass die Begriffe definitorisch anders eingeführt werden.

2) Die Frage ist nicht, ob das jemand tut (Thermometern Gedanken zuschreiben), sondern ob es Sinn machen würde.

3) Ich unterscheide hier streng Lern- und Verwendungszusammenhänge. Schreibe ich über Pragmatismus und kluges Agieren, dann sind das zumeist Nutzenmaximen (Verwendung, Gebrauch). In Lernzusammenhängen ist es aber absurd anzunehmen, ein kleines Kind würde seine Unterscheidungen unter dem Begleitservice von Nutzenkalkülen durchführen. Manchmal vielleicht schon. Aber wir haben keine faktische Nutzenüberlegung am Laufen, wenn wir als kleine Kinder Bierflaschen von Milchflaschen zu unterscheiden lernen. Das nehmen wir mehr oder weniger hin.

Wo kommt denn eigentlich der "Content" der Überzeugungen bei Dir her? Auf Nutzen zu verweisen ist ja leer. Und sehr häufig (z.B. in der Schule) lernen wir Unterscheidungen kennen, für die wir uns zunächst gar keine Nutzenverwendung vorstellen. Das kommt vielleicht nachher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1) Genau lesen. Ich habe nicht geschrieben, hier würde etwas verwechselt. Ich habe geschrieben, dass die Begriffe definitorisch anders eingeführt werden.</p>
<p>2) Die Frage ist nicht, ob das jemand tut (Thermometern Gedanken zuschreiben), sondern ob es Sinn machen würde.</p>
<p>3) Ich unterscheide hier streng Lern- und Verwendungszusammenhänge. Schreibe ich über Pragmatismus und kluges Agieren, dann sind das zumeist Nutzenmaximen (Verwendung, Gebrauch). In Lernzusammenhängen ist es aber absurd anzunehmen, ein kleines Kind würde seine Unterscheidungen unter dem Begleitservice von Nutzenkalkülen durchführen. Manchmal vielleicht schon. Aber wir haben keine faktische Nutzenüberlegung am Laufen, wenn wir als kleine Kinder Bierflaschen von Milchflaschen zu unterscheiden lernen. Das nehmen wir mehr oder weniger hin.</p>
<p>Wo kommt denn eigentlich der &#8220;Content&#8221; der Überzeugungen bei Dir her? Auf Nutzen zu verweisen ist ja leer. Und sehr häufig (z.B. in der Schule) lernen wir Unterscheidungen kennen, für die wir uns zunächst gar keine Nutzenverwendung vorstellen. Das kommt vielleicht nachher.</p>
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	<item>
		<title>By: Dirk Ackermann</title>
		<link>http://www.epistemix.net/blog/berzeugungen/#comment-3718</link>
		<dc:creator>Dirk Ackermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 14:47:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.epistemix.net/blog/berzeugungen/#comment-3718</guid>
		<description>Falsch. Welcher Naturalist verwechselt Überzeugung mit Diskriminierungsfähigkeit? Bei der Überzeugung wurden die diskrimierten Objekte schon auf potentiellen Nutzen abgeklopft.

Welcher Nicht-Geisteskranke schreibt denn einem Thermometer Gedanken zu? Was soll das?

Man mag vielleicht als Panpsychist einem Thermometer eine "Innenperspektive" zuschreiben, weil ich gezwungen bin, das auch bei dem Klumpen Materie in meinem Kopf zu machen. Das hat aber nichts mit "Thermometer-Gedanken", nicht einmal "Thermometer-Bewusstsein" zu tun. Viel zu primitive Organisation.

Beste Grüße!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falsch. Welcher Naturalist verwechselt Überzeugung mit Diskriminierungsfähigkeit? Bei der Überzeugung wurden die diskrimierten Objekte schon auf potentiellen Nutzen abgeklopft.</p>
<p>Welcher Nicht-Geisteskranke schreibt denn einem Thermometer Gedanken zu? Was soll das?</p>
<p>Man mag vielleicht als Panpsychist einem Thermometer eine &#8220;Innenperspektive&#8221; zuschreiben, weil ich gezwungen bin, das auch bei dem Klumpen Materie in meinem Kopf zu machen. Das hat aber nichts mit &#8220;Thermometer-Gedanken&#8221;, nicht einmal &#8220;Thermometer-Bewusstsein&#8221; zu tun. Viel zu primitive Organisation.</p>
<p>Beste Grüße!</p>
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