Homogeneität

Es gibt Rationalitätsconstraints fürs Denken und Handeln. Der Akteur selbst speist sie durch sein Ziele, verfügbare Mittel und Ressourcen, Konsistenz- sowie Relevanzerwägungen ein. Das ist auch der Grund, weshalb Rationalitätsverstöße stets “Selbstverstöße” sind: Im Ernstfall versteht sich der Agent selbst nicht. Es macht keinen Sinn, wenn man z.B. logische und soziale Einschränkungstypen gegenüberstellt: es sind ja immer Gedanken über Berechnungen oder über soziale Tatbestände, die der Akteur in seinen Kalkül einfließen läßt, nicht die “Frontalwirkung” dieser “Umstände” als solche. Dieses Denken verläuft immer konditional: “Wenn ich verhindern möchte, daß mein Chef…, dann sollte ich…”.

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Datum: Wednesday, 31. January 2007 10:25
Themengebiet: reasoning Trackback: Trackback-URL
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