Idealiter
Ein weiteres Desiderat zum idealtypischen Konzept eines vollständigen Philosophen: der hohe Ordnungszustand (er orientiert sich ja lt. Kant im Denken) seiner Überlegungen befähigt ihn, in souveräner Weise zu orten, welche Typen von (vermeintlichem) Wissen er in der Gedankenstaffelung wann in Anschlag zu bringen hat. Er wird also nicht Psychologie oder Physik auffahren, wenn es gar nicht nötig ist. Er verfügt über die pragmatische Fähigkeit, in Handlungssituationen Gedankentypen in Gedankengänge adäquat und geordnet einzubauen. Er weiß auch, an welcher Stelle er die Kappungen vorzunehmen hat, sodass Abgeschlossenheit gewährleistet ist. Dazu benötigt er so etwas wie eine "logische Geographie" (Ryle) - er muss die Örter kennen.
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