KRIMI

Das Schließen von Columbo und Sherlock Holmes erscheint uns häufig nur deshalb als “messerscharf”, weil wir als Beobachter des Filmes durch die Reihenfolge der Bilder Informationen mitgeteilt bekommen, die dem Ermittler gar nicht zur Verfügung stehen. Die Hypothesen, die Holmes aufgrund einer bestimmten Beobachtung macht, sind desöfteren geradezu “vogelwild”. So kommt er im “Hund von Baskerville” (Film) auf die richtige Spur, weil ein Schuh des anvisierten Opfers abhanden kommt. Dieser Schuh dient dem Mörder - wie sich später herausstellt - dazu, eine Hundebestie auf sein Opfer zu konditionieren. Holmes antizipiert das mit mithilfe von Weltwissen. Was für ein gewaltiger kreativer Sprung!

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Datum: Friday, 29. December 2006 14:55
Themengebiet: reasoning Trackback: Trackback-URL
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