Umsicht
Als Philosoph hat man in erster Linie an Attributen interessiert zu sein, die unseren Geist (im Sinne von “mind”, nicht “brain”) charakterisieren. Er interessiert sich für intelligenz, Schläue, Einfallsreichtum, Cleverness usw. als Ausfaltungen dessen, was man früher mit dem monolithischen Substantiv “Vernunft” bezeichnete. Hierzu zählt auch die Eigenschaft der “Umsicht”.Es spielt zunächst keine Rolle, ob dieser Begriff sofort seiner phänomenlogischen Provenienz bei Heidegger zugeschlagen wird oder nicht (und damit auch einer bestimmten Aufweismethode). Es ist ein Attribut, das man eben hat oder auch nicht; und wir wissen es, anzuwenden. Sein Gegenpart ist “blind”. Wir kennen dieses Paar aus dem Fußball, das den Unterschied gut illustriert.
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