Verrechnungsdichte

Die Verrechnungsdichte im Rahmen intersubjektiver Transaktionen jedweder Art steigt unaufhörlich. Hausfrauen fordern (zurecht) eine Vergütung für bisher unvergoltene hauswirtschaftlichen und erzieherischen Tätigkeiten ein. Man versucht allerorten, späte Leistungserstellung mit früher Rechnungsstellung zu koppeln. Derjenige, der Wartezeiten nicht als entgangenen Gewinn sowie kalkulatorische Kosten verrechnet, mithin keinen Druck ausübt, gilt als kaufmännisch zurückgeblieben und verliert im Vergleich zu seinen Zeitgenossen an ökonomischer Potenz. Deshalb ist eine “Vollkostenrechnung” für jeden potentiellen Geschäftsvorfall angesagt.

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Datum: Friday, 26. January 2007 11:53
Themengebiet: ecosophia Trackback: Trackback-URL
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